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6. Dezember 2007
Die bundesweite Fachtagung Lesben und Alter fordert die Bundes- und Kommunalpolitik und die Gremien der Altenarbeit auf sich aktiv für die Umsetzung folgender Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von Lesben im Alter einzusetzen:
1. Finanzielle Förderung der Angebote für ältere Lesben in Form von Personalmitteln für die Koordination ehrenamtlicher Multiplikatorinnen in den bestehenden professionellen FrauenLesbenprojekten.
2. Finanzierung selbstbestimmter, diskriminierungsfreier Wohnobjekte für Frauen/Lesben unter Berücksichtigung bereits entwickelter Ansätze des selbstorganisierten, generationenverbindenden Wohnens. Hier sollte eine Mischfinanzierung von öffentlich gefördertem und frei finanziertem Wohnungsbau ermöglicht werden.
3. Unterstützung bei der Entwicklung und Verankerung lesbenrespektierender Fortbildungen in der Altenhilfe- und Altenpflege. Weiterentwicklung und Anwendung der Strategien des Diversity Managing im Ausbildungs- und Fortbildungsbereich der Altenpflege.
4. Bereitstellung von Forschungsgeldern für die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse zur Lebenssituation alter lesbischer Frauen z.B. auch der gesundheitlichen Situation.
5. Finanzierung von professionellem Freiwilligenmanagement und Aufwandsentschädigung für mobile Unterstützungs- und Besuchsdienste für lesbische Frauen im Alter.
Eine Dokumentation zur Tagung erscheint 2008. Bei Interesse senden wir Ihnen diese gerne zu.
Die bundesweite Fachtagung Lesben und Alter stellt sich mit ihrer Kompetenz und ihrem Expertinnenwissen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Ansprechpartnerinnen: Bea Trampenau, Hamburg: info@lesbenverein-intervention.de Carolina Brauckmann, Köln: carolina.brauckmann@rubicon-koeln.de Jutta Brambach, Berlin: radundtatberlin@compuserve.de
Die Tagung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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